
Das Husky Fell im Winter und im Sommer
20. März 2026
Arbeitszeit reduzieren um mehr Zeit mit dem Hund zu verbringen!?
28. März 2026Dieses Thema ist unter Hundebesitzern jedes Jahr immer wieder sehr präsent. Und auch wir überlegen jede neue Saison aufs Neue, wie wir Floki hier am besten schützen können. Es gab Jahre, da konnten wir 10-15 Zecken von nur einem Hund auf einer Wanderung sammeln! Dann gab es wieder Phasen in denen wir keine einzige Zecke entdeckt haben.
Wo leben Zecken?
Man weiß, dass Zecken extrem abhängig von ihrer Umgebung sind. Sie mögen es warm und feucht. Wenn unsere Winter mild sind, überleben mehr Zecken. Warme und feuchte Frühlingstage sind perfekt. Und wenn dann noch hohes Gras oder dicht gewachsene Pflanzen vorhanden sind, ist das der ideale Lebensraum für die kleinen Krabbelviecher. Und: Zecken brauchen Blut. Daher gibt es immer dort, wo viele Tiere sind, auch mehr Zecken. Tiere wie: Rehe, Igel, Mäuse, Hunde, Katzen, oder Menschen sind Ideale Wirte.

Zeckenarten – Mithilfe beim Monitoring!
Und da das alles nicht schon gruselig genug ist, verbreiten sich immer mehr Zeckenarten. Der gemeine Holzbock ist die häufigste Zeckenart in Deutschland. Sie kann FSME und Borreliose übertragen. Wobei die FSME-Gefahr auch von Region zu Region unterschiedlich ist. Schau mal auf der Seite des RKI nach, dort kannst Du die aktuelle Verbreitung gut einsehen: FSME Risikogebiete
Aktuell unternimmt der NABU eine Zeckenmonitoring. Es soll erhoben werden welche Arten mittlerweile bei uns in Deutschland leben. Neben dem gemeinen Holzbock, hat sich nämlich auch schon die Auwaldzecke, die braune Hundezecke und die Hyalomma-Zecke (relativ neue Art) ausgebreitet.
An dem Monitoring kann sich jede/r kostenlos beteiligen. Und das macht durchaus Sinn, denn so können wir alle besser überlegen welcher Schutz in welchem Maße angebracht ist. Es schafft Transparenz und fördert das Bewusstsein.
Auf der folgenden Webseite kann man mitmachen: NABU Zecken-Melder
Wo verstecken sich Flöhe?
Flöhe können sich auf andere Tieren befinden. Zum Beispiel auf Igeln oder Füchsen, aber auch auf anderen unauffälligen Tieren auf dem Hundeplatz zum Beispiel. Ansonsten warten auch sie im hohen Gras oder an Waldrändern. Unsere Tiere können durch den Biss eine Flohspeichelallergie entwickeln oder sie können sich auch mit dem Bandwurm infizieren.
Was meine ich mit „äußeren Parasiten“?
Damit sind Milben (wie z.B. die Grasmilbe) jeglicher Art oder Läuse gemeint. Außerdem aber auch Bremsen oder Stechmücken.
Wie kann ich meine Tiere schützen?
Hier gehen die Meinungen weit auseinander. Es gibt Spot-On Präparate, Halsbänder oder sogar Schmuck, aber auch Medikamente. Der Tierarzt oder die Tierärztin berät Dich hier gerne.
Wichtig ist mir persönlich immer: Prävention geht vor Behandlung. Ich meine damit: ich schütze mich oder mein Tier, bevor etwas passiert. Und da kann man auch auf natürliche Weise schon viel machen:
- Eine regelmäßige Fellpflege schützt und sorgt dafür, dass Viecher jeglicher Art oder Änderungen an der Haut frühzeitig entdeckt werden können. Schau vielleicht auch mal hier: Huskies und die Fellpflege – Tipps, Tricks und Erfahrungen
- Eine gesunde Ernährung stärkt Haut und Fell. Wenn es gesund wächst, können Zecken insbesondere beim Husky nicht so schnell an die Haut gelangen. Siehe auch: Das Husky Fell im Winter und im Sommer
- Und wie auch für uns Menschen natürlich immer wichtig: Zink und Omega 3 Fettsäuren können die Haut und die Immunabwehr unterstützen.
Fazit
Wir haben lange diese Zeckenschutz Halsbänder genutzt, bis sie ihre Wirkung verloren haben. Jetzt möchten wir komplett weg von der Chemie. Denn wir wollen die Belastung für unseren Hund reduzieren, damit sein Immunsystem nicht ständig im Dauerstress ist. Und da haben wir etwas gefunden, was sehr vielversprechend ist. Das Spray ist eine Mischung aus vier hochwertigen Ölen (Zitronengras-, Zimt-, Andiroba- und Rizinusöl) und wird alle 2-3 Tage ins Fell einmassiert. Wir testen das Spray gerade. Wenn ihr es auch ausprobieren wollt, könnt ihr es jetzt schon über meinen Onlineshop bestellen: Care & Comfort für Hunde
Es bleibt ein wichtiges Thema und es wird in Zukunft durch den Klimawandel auch mit Sicherheit noch stärker in den Fokus rücken.
Es gilt auch hier: wenn Du Fragen hast oder mehr Informationen benötigst, schreibe mir gerne eine E-Mail oder kontaktiere mich bei Instagram. Ich tausche mich gerne aus zum Thema!



